Auch am zweiten Tag der Kieler Woche war das Interesse an der Ausstellung der Kieler Meeresforschung riesig. Etliche Gäste haben wie gestern ihre persönliche Botschaft zum Ozean hinterlassen. Einfach mal bei Twitter, Instagram oder Facebook nach dem Hashtag #OzeanKiWo suchen. Oder in unseren Beitrag von gestern schauen.
Dabei zeigte sich wieder, dass viele Menschen den Ozean offenbar mit dem Begriff “Leben” in Verbindung bringen – eine schöne Assoziation für das größte Ökosystem unseres Planeten, das auch wir Landbewohnerinnen und Landbewohner so dringend zum Leben benötigen.
Ein Statement sticht aber heraus: “Mein Ozean ist digital” (siehe Bild oben). Digital? Ja, in gewisser weise auch das. Die Aussage bezog sich auf unser jüngstes Ausstellungsstück – ein 360°-Projektionsfilm über Tiefseeorganismen. Der Film “Superhelden der Tiefsee” ist im Rahmen des Hochschulwettbewerbs im Wissenschaftsjahr “Meere und Ozeane” am Zentrum für Kultur- und Wissenschaftskommunikation der Fachhochschule Kiel in Kooperation mit dem GEOMAR entstanden. Offiziell hat er am 4. Juli im Kieler Mediendom Premiere. Doch während der Kieler Woche könnt Ihr sozusagen als Vorab-Premiere schon mit Observator-Fisch, Pelikanaal oder einer augenlosen Krabbe in die dunklen Abgründe der Tiefsee tauchen, und zwar wahlweise mit einer VR-Brille oder in einer kleinen 360°-Kuppel. Dank an Isabella Beyer, die noch bis Samstagmorgen an dem Film gearbeitet hat, damit er schon auf der Kieler Woche zu sehen ist.
Wenn Ihr mehr über den Film erfahren wollt, geht einfach auf die Webseite www.tiefseehelden.de.

Ein echter Magnet im Zelt der Kieler Meereswissenschaften: Der Film “Superhelden der Tiefsee” Foto: Jan Steffen

Der Film “Superhelden der Tiefsee” kann während der Kieler Woche wahlweise in der Projektionskuppel oder mit VR-Brille genossen werden. Foto: J. Steffen
Apropos Tiefsee: Morgen starten auch unsere Kieler-Woche-Vorträge. Im ersten Vortrag bringt uns Beate Slaby aus der GEOMAR-Forschungseinheit Marine Mikrobiolgie ebenfalls faszinierede Organismen der Tiefsee näher.
Vielleicht sehen wir uns ja morgen im Zelt oder beim Vortrag.
Jan Steffen